Verry®  Häufig gestellte Fragen (FAQ)
 
In diesem Dokument finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen und zusätzliche Tips zum Programm.
Inhalt:
Was ist bei der Installation von Verry Version 3.20 zu beachten?
Was ist neu in V3.20f
Erweiterung in Version V3.20h
Fragen, häufig die während eines Tests auftauchen
Änderungen in Version V3.20m
Druckereinstellungen HP Laserjet
VerryNews per EMail
Was kostet die Verry® Option BLZ
Verry® mit TeX/LaTeX. Wo finde ich Informationen zu TeX
Zahlkartendruck auf Standard-Formularen
Wie funktionieren die Selektionen Vorinkasso und Außenstand bei Kundenlisten?
Namens-, Straßen-, Orts-Zusätze bei Kundenadressen
Wie drucke ich eine Beitragsbestätigung?
Verry® Text-Variablen
Allgemeines Begrüßungsschreiben druckt keine Vertragsnummern
Was ist neu in Version 4.00
Neue/geänderte Tariftabellen in V4.00
Was ist bei der Installation von V4.00 zu beachten?
Was ist bei der Installation von V4.10 zu beachten?
Die Neuerungen von Version V4.22
Navigation in der internen Druckvorschau

{o} Was ist bei der Installation von Verry Version 3.20 zu beachten

Bevor Sie mit der neuen Version (V3.20) arbeiten, führen Sie bitte eine Erweiterung der Kundendatenbank um das Feld "CODES" durch. Dies geschieht mit dem Programm DBEXTEND.EXE, welches Sie entweder schon aus früheren Updates besitzen, oder von unserem Server kostenlos beziehen können. Die URLs für die DOS- und UNIX-Version finden Sie unter diesem Link:
Verry Downloads

Um die Kundendatenbank zu erweitern, wechseln Sie in das Verry-Verzeichnis, starten Sie 'dbextend' und geben ein:

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Datenbank: kd.dbf
Neues Feld: CODES
Typ: Char
Länge: 200
Initialisierung:
Funktion jetzt durchführen: [X]
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Danach löschen Sie bitte die Indexdatei 'kd.mdx'. Jetzt kann das neue Verry-Programm (V3.20) gestartet werden.

{o} Was ist neu in V3.20f
In dieser Version (V3.20f) gibt es eine neue Liste "Telefonliste Offene Neuverträge". Die zugehörigen Drucker-Steuerdateien (z. B. für die Einstellung der 12cpi Schrift) sind
...\psetup\teloffen.psu
und
...\psetup\teloffen.pse
{o} Erweiterung in Version V3.20h
Die Verry-Version V3.20h kennt einen neuen Parameter in den Voreinstellungen:

Währung auf Überweisungsträger
Das Programm rechnet automatisch zwischen den einzelnen Landeswährungen und dem EURO um. Deshalb kann man z. B. als Programmwährung 'DM' und als Überweisungsträger- Währung 'EUR' verwenden.

Hinweis:
Die automatische Umrechnung unter den einzelnen Währungen funktioniert nur, wenn die Währungs- Definitionsdatei 'vcurr.ini' im Verry-Verzeichnis vorhanden ist!

{o} Fragen während des Tests
Beitragsbelastung
Die Beitragsbelastung in Verry® wird in der Regel --so wie Sie das gewohnt sind-- um den 25.-28. eines Monats durchgeführt. VORHER werden die Zahlkarten für die Zahlkarten-Zahler gedruckt. Da die Zahlkarten-Druckfunktion "so tut als ob eine Beitragsbelastung für die ZK-Zahler stattfände", darf man den ZK- Druck NICHT NACH der Beitragsbelastung laufen lassen, weil bei den ZK-Kunden sonst der Betrag für den nächsten Monat zweimal berücksichtigt wird. 

Verry® verrechnet übrigens immer ein evtl. Vorinkasso bzw. vorhandene Außenstände mit den neu fälligen Zahlungen. D. h. wenn ein Kunde (egal ob Lastschrift LS, Zahlkarte ZK oder Überweiser ÜW) mal in einem Monat garnicht zahlt, "fordert" Verry bei nächsten Mal neben den neu fälligen Beiträgen auch die außenstehenden Beträge. Das gilt bei ZK ebenso wie bei LS. 

Mahnungen
Gemahnt werden LS-Kunden beim Buchen der Rück-Lastschrift (Kunde -> Sonderfkt. -> Mahnen). Dadurch wird ein Eintrag in der Mahn-Datei erzeugt. Die Mahn-Datei "sammelt" alle Mahnungen solange, bis man sie druckt und dann löscht. Selbstzahler (und noch offene ZK-Zahler) werden mittels automatischem Mahnlauf (Sonderfkt. -> Mahnen) gemahnt. 

Da man um den 28. eines Monats die ZKs verschickt hatte, geht man davon aus, dass die ZK-Zahler bis ca. 10.-15. e. Monats ihre ausstehenden Beiträge überwiesen haben; den Mahnlauf lässt man deshalb um den 10.-15. eines Monats laufen. Auch der Mahnlauf erzeugt nur Einträge in die Mahn-Datei, druckt selbst aber noch keine Mahnung. Gedruckt werden die Mahnungen, die in der Mahndatei stehen, über die Funktion Sonderfkt. -> Mahnungen drucken. Das Drucken der Mahnungen kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt geschehen; täglich oder jeden Freitag oder wenn die Mahndatei mehr als 20 Einträge hat oder wann Sie wollen. Nachdem man sich vergewissert hat, dass alle Mahnungen aus der Mahndatei korrekt gedruckt wurden, wird die Mahndatei gelöscht.
(Sonderfkt. -> Mahndatei löschen). 

Da Verry® den Algorithmus hat, einem Kunden keine AUTOMATISCHE Mahnung mehr zu schicken, wenn er im AKTUELLEN Monat bereits eine Mahnung bekommen hat, ist auch der automatische Mahnlauf völlig unkritisch ---soll heissen, es macht nichts, wenn man ihn mehrfach laufen lässt. 

{o} Änderungen in Version V3.20m
In der Version V3.20m ist der Ausdruck der Bankverbindung / Konto-Nr. auf der Stornoliste weiter nach links (in eine eigene Zeile) gerückt (Kundenwunsch).

Ausserdem hat diese Version eine Programm-Erweiterung: Liste 'Manuelle Buchungen drucken'. Diese Liste kann man zur Kontrolle der manuell eingegebenen Buchungen / Rücklastschriften / Mahnungen verwenden. Das Programm "erkennt" eine manuelle Buchung daran, dass eine 'Auszug-Nr.' angegeben ist.

Wenn man sicherstellen will, dass alle MitarbeiterInnen zukuenftig bei manuellen Buchungen auch wirklich eine Auszugsnummer angeben, kann man in den Programm-Voreinstellungen den (neuen) Schalter 'Mit Auszug-Nr. [X]' einschalten. Das Programm akzeptiert dann keine manuellen Buchungen ohne Auszugs-Nr. mehr.

(Hinweis: In dieser Version kann man die Programm- Voreinstellungen übrigens nur noch aufrufen, wenn man die "Änderungs"- und "Lösch"-Berechtigung besitzt!)

{o} Druckereinstellungen HP Laserjet
Frage:
Wie kann ich bei Zahlkarten den Druck 1-2mm nach unten setzen? Bei den Steuerbefehlen finde ich nur "Oberer Rand...Zeilen" -- Eine ZEILE dürfte aber zuviel sein 

Antwort:
Da ich den Drucker nicht hier habe, kann ich immer nur mutmaßen; versuchen Sie doch mal folgendes: 

Erweitern Sie Ihre Drucker-Steuerdatei zkzk.psu wie unten gezeigt: 

----------------------------zkzk.psu----------------------------
[hier steht die bisherige Initialisierung]
\033&l1e2C\040\r\n\033&l8C\040\r\n
----------------------------------------------------------------

Es kann sein, dass Sie an die Ende-Datei "zkzk.pse" nun noch ein \014 anhängen müssen, falls das Blatt nicht ausgeworfen wird: 

Von
----------------------------zkzk.pse----------------------------
[bisheriger Inhalt]
----------------------------------------------------------------

nach
----------------------------zkzk.pse----------------------------
[bisheriger Inhalt]\014
----------------------------------------------------------------

{o} VerryNews per EMail
Senden Sie eine EMail-Nachricht mit 'VerryNews' im Betreff an verry@verry.de, dann erhalten Sie die Neuigkeiten zum Programm Verry® zukünftig per EMail
{o} Was kostet die Verry® Option BLZ
Alle Preise zu Verry und Optionen finden Sie unter http://www.verry.de

Die BLZ-Option kostet EUR 225,- im ersten Jahr und EUR 99,- in Folgejahren. Das beinhaltet die für Verry aufbereiteten BLZ Daten der Deutschen Bank sowie 1 Jahr Zugriff auf die immer aktualisierte BLZ Datenbank auf unserem WebServer (zum Herunterladen).

Frage:
Müsste diese Option vor der Übernahme der Daten von DSB (Daten-Service-Beck) installiert sein oder hinterher?

Antwort:
Die BLZ Datenbank ist eine Option, die es ab Verry V3.30 gibt. Die BLZ Option kann zu jedem Zeitpunkt aktiviert werden.

{o} Verry® mit TeX/LaTeX. Wo finde ich Informationen zu TeX
TeX/LaTeX (gesprochen: 'tech' wie in Technik) ist eines der mächtigsten Satz-Systeme, die es gibt. Es ist für praktisch alle Computer-Plattformen und Betriebssysteme frei erhältlich. Wenn Sie mehr dazu wissen möchten: es gibt einige hundert gute Bücher zu TeX/LaTeX (alle mit TeX/LaTeX gesetzt!!!) in gut sortierten Buchläden. Außerdem ist http://www.dante.de (Deutschsprachige Anwendervereinigung TeX e.V) sicher ein guter Anfang....

Verry arbeitet seit der Version V3.00 mit TeX/LaTeX zusammen. Sie benötigen eine funktionstüchtige TeX/LaTeX Installation auf Ihrem Rechner und müssen Verry mit dem Zusatz 

-l 

starten. Also

verry -l

{o} Zahlkartendruck auf Standard-Formularen
Seit Version V3.30a bedruckt Verry Standard Zahlkarten-Formulare der Firma Sigel (Art.-Nr. ZV351/ZV355 und ZV365).

Diese Version läßt nun auch die Datei mit dem Start-Text der Zahlkarten 'zkbeginn.txt' über den Text-Formatierer laufen; somit können auch in dieser Datei die Schlüsselwörter verwendet werden. Außerdem kennt diese Version das neue Schlüsselwort $ZKVU=......$, das man für die Überschrift der Vertragsübersicht auf dem ZK-Formular verwenden kann. Dazu verwendet man im Begleitschreiben zur Mahnung/Zahlkarte das Schlüsselwort wie in nachfolgendem Beispiel: 

----Beginn der Datei (z.B. MAHN11.TXT oder z.B. ZK.TXT)-----

$ZKVU=\033(s16HVersicherungsnr.\t\tBeg.\toffen seit\t\t\t\tBetrag\033(s10H$
 
 
 

$ANREDE$
$NAMEK$
$STRASSE$

$PLZ$ $ORT$
usw....

--------(Ende der Datei)------------

Achten Sie darauf, dass das Schlüsselwort $ZKVU=.....$ auch wirklich mit einem '$' Zeichen beendet wird. Es steht übrigens alles in einer Zeile, auch wenn Ihr EMail Leseprogramm/Browser die oben gezeigte $ZKVU Zeile vielleicht umbricht!!!

{o} Wie funktionieren die Selektionen Vorinkasso und Außenstand bei Kundenlisten?
Mit den wählbaren Merkmalen Vorinkasso und Außenstand lassen sich vier verschiedene Listen-Selektionen vornehmen:

[X] Vorinkasso
[ ] Außenstand
In dieser Einstellung werden nur Kunden gedruckt, deren Beitragsstand größer 0.00 ist

[ ] Vorinkasso
[X] Außenstand
In dieser Einstellung werden nur Kunden gedruckt, deren Beitragsstand kleiner 0.00 ist

[ ] Vorinkasso
[ ] Außenstand
In dieser Einstellung werden nur Kunden gedruckt, deren Beitragsstand gleich 0.00 ist

[X] Vorinkasso
[X] Außenstand
In dieser Einstellung werden alle Kunden, unabhängig von deren jeweiligem Beitragsstand, gedruckt

{o} Namens-, Straßen- und Orts-Zusätze in der Kundenadresse

Seit Version V3.35 bietet Verry die Möglichkeit, in einer Kundenadresse eine Zusatz zum Kundennamen, der Straßenbezeichnung oder der Ortsbezeichnung zu hinterlegen. Um diese Option zu nutzen, muss die Kundendatenbank das Feld "FZUSATZ" besitzen. Falls Ihre Kundendatenbank dieses Feld nicht hat, führen Sie mit unserem Programm DBEXTEND eine entsprechende Erweiterung der Kundendatenbank durch. DBEXTEND besitzen Sie entweder schon aus früheren Updates besitzen, oder Sie können es kostenlos von unserem Server beziehen. Die URLs für die DOS-, UNIX- und LINUX-Versionen finden Sie unter diesem Link:
Verry Downloads

Um die Kundendatenbank zu erweitern, wechseln Sie in das Verry-Verzeichnis, starten Sie 'dbextend' und geben ein:

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Datenbank: kd.dbf
Neues Feld: FZUSATZ
Typ: Char
Länge: 30
Initialisierung:
Funktion jetzt durchführen: [X]
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Danach löschen Sie bitte die Indexdatei 'kd.mdx'. Ab dem nächsten Programmstart steht Ihnen in der Kundenmaske das Feld Zusatz zur Verfügung. Um anzugeben, wo Sie die Zusatz-Information anwenden wollen (beim Namen, bei der Straße oder dem Ort) geben Sie einen der Großbuchstaben N, S oder O, gefolgt von einem Doppelpunkt : und dem eigentlichen Zusatz an. Um zum Beispiel den Namens-Zusatz "bei Müller, 2. Stock" anzugeben, lautet der Eintrag in Feld Zusatz:

N:bei Müller, 2. Stock

Ein Ortszusatz wie "Neubausiedlung" geben Sie an mit

O:Neubausiedlung

Verry entfernt beim Drucken der Kundenadresse die ersten beiden Zeichen aus dem Zusatz und erkennt am ersten Zeichen, wo der Zusatz gedruckt werden soll:
N = beim Namen
S = bei der Straße
O = beim Ort

Damit die Zusatzinformation letztendlich auch ausgedruckt wird, erweitern Sie in Ihren Text-Vorlagen noch die Adresse um einige Schlüsselwörter, wie nachfolgend dargestellt:

~~~~~~~~~~~Textvorlage (bisher)~~~~~~~~~~~~~~~~

$ANREDE$
$NAMEK$
$STRASSE$

$LAND$-$PLZ$ $ORT$

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~~~~~~~~~~Textvorlage (erweitert)~~~~~~~~~~~~~~

$ANREDE$
$NAMEK$ $NZUSATZ$
$STRASSE$ $SZUSATZ$

$LAND$-$PLZ$ $ORT$ $OZUSATZ$

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

{o} Wie drucke ich eine Beitragsbestätigung?

Ab Version V3.35 kennt Verry das Schlüsselwort $BBSTnnnn$, wobei nnnn für eine Jahreszahl steht, zum Beispiel $BBST1998$. Mit diesem Schlüsselwort ist es ein leichtes, eine Beitragsbestätigung zu drucken. Am Beispieljahr 1998 zeigen wir, wie eine entsprechende Textvorlage aussehen könnte. (Weiter unten sehen Sie, wie die Beitragsbestätigungs-Funktion in der Verry V4.22 erweitert wurde):

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~Textvorlage bbst1998.txt~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
$BBST1998$






$ANREDE$
$NAMEK$ $NZUSATZ$
$STRASSE$ $SZUSATZ$
$LAND$-$PLZ$ $ORT$ $OZUSATZ$                Datum: $DATUM$


Sehr geehrte$GRUSS$ $NNAME$,

mit der untenstehenden Aufstellung erhalten Sie eine Betragsbestätigung
über die bei uns aktiven Verträge des Beitragsjahres 1998. Der Gesamt-
beitrag betrug im Jahr 1998
       $VTGESAMT$

Mit freudlichen Grüßen
Ihre $GA$



Vertragsaufstellung:
-------------------------------------------------------------
$VTAKT001$ $VTBEI001$
$VTAKT002$ $VTBEI002$
$VTAKT003$ $VTBEI003$
$VTAKT004$ $VTBEI004$
$VTAKT005$ $VTBEI005$
$VTAKT006$ $VTBEI006$
$VTAKT007$ $VTBEI007$
$VTAKT008$ $VTBEI008$
$VTAKT009$ $VTBEI009$
$VTAKT010$ $VTBEI010$
$VTAKT011$ $VTBEI011$
$VTAKT012$ $VTBEI012$
$VTAKT013$ $VTBEI013$
$VTAKT014$ $VTBEI014$
$VTAKT015$ $VTBEI015$

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

In gleicher Weise erstellen Sie sich Vorlagen für das Jahr 1999, 2000, 2001 usw. Es ist dann ein Leichtes, dem Wunsch Ihres Kunden nach einer Beitragsbestätigung für ein bestimmtes Jahr nachzukommen.

Erweiterungen in Version V4.22

Ab Version V4.22 kennt Verry weitere Schlüsselwörte, die für eine Beitragsbestätigung. Diese wurde vor allem deshalb eingeführt, um eine bessere optische Darstellung zu erreichen, wenn man die Beitragsbestätigung in MS-Word / WinWord verwenden will.

Statt der oben beschriebenen $VT... Schlüsselwörter verwendet man ab V4.22 zweckmäßigerweise die neuen $BB... Schlüsselwörter für Beitragsbestätigungen. Eine Textvorlage könnte dann wie folgt aussehen. (Bitte beachten Sie, dass die Darstellung nur "ähnlich" ist, da es sich um den Inhalt einer WinWord Datei handeln soll; die neuen Schlüsselwörter sind fett gedruckt angegeben):


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~Textvorlage bbst2000.doc~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~







$ANREDE$
$NAMEK$ $NZUSATZ$
$STRASSE$ $SZUSATZ$
$LAND$-$PLZ$ $ORT$ $OZUSATZ$                Datum: $DATUM$


Sehr geehrte$GRUSS$ $NNAME$,

mit der untenstehenden Aufstellung erhalten Sie eine Betragsbestätigung
über die bei uns aktiven Verträge des Beitragsjahres $BBST$ Der Gesamt-
beitrag betrug im Jahr $BBST$
       $BBGESAMT$

Mit freudlichen Grüßen
Ihre $GA$



(Bem.: das nachfolgende sei eine WinWord Tabelle)

Vertragsaufstellung:
-------------------------------------------------------------
$BBAKT001$ $BBTYP001$ $BBZR001$ $BBBEI001$
$BBAKT002$ $BBTYP002$ $BBZR002$ $BBBEI002$
$BBAKT003$ $BBTYP003$ $BBZR003$ $BBBEI003$
$BBAKT004$ $BBTYP004$ $BBZR004$ $BBBEI004$
$BBAKT005$ $BBTYP005$ $BBZR005$ $BBBEI005$
$BBAKT006$ $BBTYP006$ $BBZR006$ $BBBEI006$
$BBAKT007$ $BBTYP007$ $BBZR007$ $BBBEI007$
$BBAKT008$ $BBTYP008$ $BBZR008$ $BBBEI008$
$BBAKT009$ $BBTYP009$ $BBZR009$ $BBBEI009$
$BBAKT010$ $BBTYP010$ $BBZR010$ $BBBEI010$
$BBAKT011$ $BBTYP011$ $BBZR012$ $BBBEI011$
$BBAKT012$ $BBTYP012$ $BBZR012$ $BBBEI012$
$BBAKT013$ $BBTYP013$ $BBZR013$ $BBBEI013$
$BBAKT014$ $BBTYP014$ $BBZR014$ $BBBEI014$
$BBAKT015$ $BBTYP015$ $BBZR015$ $BBBEI015$

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

{o} Verry® Text-Variablen

Die Textbearbeitung von Verry kennt sogenannte Variablen. Hierbei handelt es sich um Text-Teile, die vom Programm vor dem Aufruf des Editors interaktiv vom Benutzer abgefragt und in die Textvorlage eingesetzt werden.

Häufig benutzt man Textvorlagen für bestimmte Arten von Schreiben. Dabei bleibt meist bis auf eine oder zwei Stellen der gesamte Text unverändert. Um nun nicht mit dem Cursor möglicherweise quer durch den Text "scrollen" zu müssen, nur um eine bestimmte Stelle zu ändern, ist der Einsatz von einer oder mehrerer Variablen sinnvoll.

Wir erklären den Einsatz von Variablen anhand eines Beispiels: Eine Textvorlage (nennen wir sie ul.txt) soll als Begleitbrief zum Versand von Unterlagen verwendet werden. Da mehrere Mitarbeiter diese Textvorlage verwenden, soll das Mitarbeiter-Zeichen ("Unser Zeichen") im jeweiligen Text erscheinen. Außerdem ist der Anlass für den Unterlagen-Versand ("Betreff") jeweils ein anderer. In der Textvorlage ul.txt verwenden wir deshalb an geeigneter Stelle folgende Konstruktion:

~
~
Unser Zeichen: #VAR=Unser Zeichen#
Betreff:       #VAR=Betreff eingeben#
~
~

Wird nun diese Text-Vorlage als Kundenbrief verwendet, erfrägt das Programm vor dem Aufruf des Editors in einer Maske die variablen Text-Teile. Es erscheinen folgende Eingabefelder:

Unser Zeichen:

und

Betreff eingeben:

Die vom Anwender gemachten Eingaben erscheinen anschließend statt der "#VAR=Prompt#" Konstrukte. Hat der Anwender zum Beipiel "abc/xx" und "Ihr Anruf vom 22.07.1998" eingegeben, sieht der Text danach so aus:

~
~
Unser Zeichen: abc/xx
Betreff:       Ihr Anruf vom 22.07.1999
~
~

So einfach ist das!

{o} Allgemeines Begrüßungsschreiben druckt keine Vertragsnummern
Allgemeine Begrüßungsschreiben können sich nicht auf *VERTRAGSNUMMERN* beziehen. Zumindest solange nicht, solange das aktuelle Tagesdatum *VOR* Vertragsbeginn liegt. Da Sie die Text-Vorlage nicht mitgefaxt haben, kann ich nicht erkennen, welche Schlüsselworte Sie verwendet haben; nehme aber an, $VTLST$ und dann $VTAKT....$ etc. 

$VTLST$ baut aber eine Liste der *HEUTE AKTIVEN* Verträge auf! Verträge die zum nächsten Ersten beginnen sind also nicht zutreffend!

{o} Was ist neu in Version 4.00
Den Wunsch nach einem zuverlässigen, eigenen Generalagentur-Verwaltungsprogramm erfüllt Verry seinen Anwender schon seit langem. Dabei hat Verry einen hohen Entwicklungsstand erreicht und deckt den Großteil der anfallenden Arbeiten in den verschiedensten Bereichen der Verwaltung einer Generalagentur ab. Dies zeigt sich u. a. daran, dass heute --anders als in den ersten Jahren-- nicht mehr viele Wünsche nach zusätzlicher (allgemein brauchbarer) Funktionalität an uns herangetragen wurden. 

Mit dem Erscheinen der Version 4.00 haben wir versucht, die wenigen noch anstehenden Punkte zu implementieren. Und wir sind einen Schritt weiter gegangen...

Wenn Verry die Verwaltungsaufgaben abdeckt, wie kann man den Anwender dann weiter entlasten? -- Indem man ihn beim zusätzlichen Papierkram unterstützt und versucht, manuelle Tätigkeiten zu minimieren; Vorgänge müssen schneller, komfortabler und direkter werden.

Deshalb kann Verry nun Daten, die bisher manuell weiterbearbeitet wurden, per Datenträger direkt mit den Gesellschaften austauschen. Dazu werden die Standard GDV Datensätze verwendet. Wir freuen uns, dass die Stuttgarter Versicherung diesen Weg unterstüzt und ein aufgeschlossenes "Gegenüber" in all diesen Punkten bildet.

Verry V4.00 kann nun in einer ersten Ausbaustufe die Vorgänge Storno und Wiederinkraftsetzung (WIK) mittels GDV Datensätze abwickeln. Die Daten müssen dabei natürlich nicht physikalisch den Weg auf einer Diskette mit der gelben Post zur Gesellschaft nehmen! Wenn Ihre EDV Umgebung es zulässt, können Sie die Daten online an die Gesellschaften übertragen, zum Beispiel per EMail. Ein Tastendruck in Verry genügt.

Die Neuerungen zusammengefasst:

  • Erweiterte Storno-Datenbank
  • Neue WIK-Datenbank
  • Erweiterte Tariftabelle
  • Neue Tarif-/Provisionstabelle pro Vermittler
  • Zahlreiche Detailänderungen 
  • Speicherung von Bestandsindikator/Bestandsart
  • Speicherung einer Spartenkennzeichnung
  • Festlegung, welche Tarif am GDV Datenaustausch teilnehmen
  • Kombi-Tarif Markmal
  • "Unsere" Agenturnummer wird in der Gesellschaften-Verwaltung hinterlegt
  • Feste Definition der Stornogründe
  • Tariftabelle speichert nun Vers.-Steuer pro Tarif
  • Variable Beiträge können nun linear von einer Bezugsgröße/Versicherungssumme abhängig gemacht werden (mit Rundung und Sockelbeitrag)
  • u.a.m.
{o} Neue Tariftabellen in V4.00
Die "alte" Tariftabelle von Verry konnte recht gigantische Ausmaße annehmen. Vor allem bei Mehrfach-Agenturen mit vielen Außendienst-Mitarbeitern. Wir haben deshalb mit V4.00 ein anderes Tariftabellensystem eingeführt.
Es gibt nun eine Basis-Tabelle, in der die Tarif-relevanten Informationen und die Provisionssätze von GA und Referenz-Vermittler abgelegt sind. Zusätzlich gibt es --von der Vermittler-Verwaltung aus zugänglich-- pro Vermittler eine eigene Provisionstabelle, in der man nur noch die vom Referenzvermittler unterschiedlichen Sätze definiert.
Die Basistariftabelle wurde stark erweitert. Sie speichert nun auch
  • Bestandsindikator (BI) / Bestandsart (BA)
  • Sparte (UV, LV, RS, S/H etc. etc.)
  • Merkmal, ob ein Tarif am GDV Datenaustausch teilnimmt
  • Merkmal Kombitarif
  • Versicherungssteuer
  • Daten über variable Beiträge (siehe unten)


Variable Beiträge

Tarife mit variablen Beiträgen lassen sich nun so speichern, dass das Programm sie abhängig von einer Bezugsgröße berechnen kann. Dies soll anhand einer hypothetischen "Rasenflächen-Versicherung" (kurz RFV-Tarif genannt) erläutert werden:

  • Der RFV versichert Rasenflächen gegen Verschmutzung durch halterlose Hunde
  • Pro Quadratmeter Rasenfläche kostet dieser Tarif einen Monatsbeitrag von 4.8 Cent
  • Es kann jeweils ein Vielfaches von 10 Quadratmeter versichert werden
  • Außerdem gibt es eine Grundgebühr von 3.50 EUR pro Grundstück
In der Tariftabelle wird der RFV-Tarif eingetragen mit:

Bezugsgröße........: 1.000
Rundung Bezugsgröße: 10.000
Beitrag............: 0.048
Rundung Beitrag....: 0.05
Sockelbeitrag......: 3.50
Hebegebühr.........: 0.00

Wenn Sie nun bei der Vertragseingabe eine Kunden-Rasenfläche von 187qm bei der Bezugsgröße (=Vers.-Summe) eingeben, rundet Verry diesen Wert auf 190qm und berechnet einen Beitrag von
190 * 0.048 + 3.50 = 12.62 EUR.
Aufgrund der angegebenen Rundung für den Beitrag ergibt sich letztendlich ein Monatsbeitrag von
12.62 EUR gerundet auf 0.05 ==> 12.60 EUR

{o} Was ist bei der Installation von V4.00 zu beachten
Die nachfolgend beschriebene Vorgehensweise gilt für den Umstieg von der Vorgänger-Version (V3.37). Falls Sie von einer älteren Version umsteigen, können zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein, die vom Alter Ihrer bestehenden Version abhängig. Setzten Sie sich in diesem Fall am besten telefonisch (0871-932360) mit uns in Verbindung.
 

Es ist wichtig zu wissen, dass die neue Version nur gestartet werden kann, wenn keine alten Stornodaten mehr vorhanden sind. Drucken Sie deshalb vor der Installation Ihre Stornoliste(n) aus und löschen Sie dann den Inhalt der Stornodatei (Sonderfunktionen -> Stornodatei löschen). Nach Beenden des Programm müssen die betreffenden Dateien noch physikalisch von der Festplatte entfernt werden (del st.* bzw. rm /u/verry/st.*).
 

Zur Installation des neuen Programms wird das ausführbare Programm und die Menü-Datei ersetzt (verry.exe und verrymen.mnu bzw. /u/verry/verry und /u/verry/verrymen.mnu).
 

Damit sind die Vorbereitungen auch schon abgeschlossen und die neue Version kann gestartet werden. Verry V4.00 erkennt beim ersten Programmstart, dass (noch) alte Tarifdateien existieren und startet automatisch die Übernahme derselben in das neue Tariftabellen-System.
 

Als eine der ersten Aktionen im neuen Programm sollten Sie die Tariftabelle(n) überprüfen und ggfs. ergänzen. Die Basis-Tariftabelle erreichen Sie wie gewohnt über Sonderfunktionen -> Tariftabelle. Tragen Sie zu jedem Tarif den Bestandsindikator und die Spartenbezeichnung nach. Bei Tarifen, deren Daten mittels GDV mit der jeweiligen Gesellschaft ausgetauscht werden sollen, setzen Sie das DTA-Merkmal. Bei Kombi-Verträgen setzen Sie das Kombi-Merkmal. Bei Tarifen mit variablem Beitrag (die bisher immer mit Beitrag 0.00 gespeichert wurden), prüfen Sie, ob Sie die neue Berechnungsmethode für variable Beiträge verwenden können.
 

Die neuen Tariftabellen mit den vermittlerbezogenen Tarif/Provisionssatz-Zuordnungen erreichen Sie über Vermittlerverwaltung -> Tariftabelle.
 

Speichern Sie zu guter Letzt noch die korrekten GDV-Nummern der Versicherungsunternehmen in der Gesellschaftenverwaltung (z. B. Stuttgarter Versicherung = 516) sowie die Agenturnummer, die Ihre Generalagentur bei der jeweiligen Gesellschaft hat.
 

Nach diesen Vorbereitungen steht einem Einsatz der neue Version nichts mehr im Weg.

{o} Was ist bei der Installation von V4.10 zu beachten

Vor der Installation der V4.10 sollten Sie Ihre Vertragsdatenbank um ein Laufzeit Feld erweitern. Verwenden Sie dazu das Programm DBEXTEND, welches Sie von unserer Verry Download Seite kostenlos beziehen können. Machen Sie in DBEXTEND folgende Eingaben:

Datenbank.: vt.dbf
Neues Feld: LZ
Feld-Typ..: Numeric
Feld-Länge: 3
Feld-Dez..: 0
::
::
::
Numerisch.: 0

Funktion jetzt ausführen: [X]

Durch diese Erweiterung erscheint zukünftig auf der Verry Vertragsmaske das Feld Laufzeit. Für dieses Feld können Sie ferner festlegen, ob Sie Laufzeiten in Monaten oder Jahren angeben wollen. Diese Festlegung treffen Sie auf Seite 2 der Verry-Voreinstellungen. (Das Vertragsfeld Laufzeit kann im Textsystem über das Schlüsselwort $LZ$ verwendet werden).

In der Version V4.10 gibt es auch ein neues Schlüsselwort $DTAREF$. Darüber läßt sich die DTA-Referenznummer des Kunden auch im Textsystem verwenden.

{o} Neuerungen der V4.22

Bereits mit Beginn der Verry Version V4.15 haben wir (über ein externes Zusatzmodul VyPrint) den Anwendern, die Verry auf einem MS-Windows Rechner verwenden, die Möglichkeit gegeben, Listen über eine Vorschau-Funktion zuerst anzusehen, bevor sie gedruckt werden. Dadurch kann man entscheiden, ob man die erzeugte Liste vielleicht gar nicht zu Papier bringen will, weil man die Fakten, die man benötigte, schon in der Vorschau gefunden hat.


Mit Version V4.20 haben wir eine Vorschau-Funktion dann auch direkt in das Programm integriert, um all jenen Anwendern ebenfalls die angenehme Druck-Vorschau zu bieten, die das VyPrint Zusatzmodul nicht verwenden, weil sie die MS-Windows Druckmöglichkeiten, die VyPrint bietet, nicht einsetzen wollten oder konnten.

Die Verry Version V4.22 geht noch einen Schritt weiter in der Integration von MS-Windows Diensten bzw. Programmen: Da manche Anwender das Textverarbeitungsprogramm WinWord (aus MS-Office) besitzen, haben wir Verry so erweitert, das es WinWord Dokumente "erkennt" und entsprechend "behandelt". Damit ergibt sich der Vorteil, dass der Verry-Anwender seine Korrespondenz an einen Kunden mit WinWord schreiben kann, und den gedruckten Brief aber trotzdem in der Verry Briefe-Datenbank speichern kann. So lassen sich die Schreiben auch nach Jahren noch direkt beim Kunden wiederfinden -- ganz ohne "Ordnerwälzen". Zur Verknüpfung des Verry Textsystems mit WinWord dient das seit V4.22 optional erhältliche Modul VyEdit.

Mittlerweile ist der Einsatz von VyPrint und VyEdit nicht mehr darauf beschränkt, dass man die DOS/Netzwerk Version von Verry im Einsatz hat, sondern alle Verry Versionen auf allen Plattformen unterstützen die Verwendung dieser Zusatzmodule am Windows Arbeitsplatz!

Vor der Installation der V4.22 sollten Sie Ihre Briefedatenbank um ein Feld mit der Bezeichnung EXT erweitern. Verwenden Sie dazu das Programm DBEXTEND, welches Sie von unserer Verry Download Seite kostenlos beziehen können. Machen Sie in DBEXTEND folgende Eingaben:

Datenbank.: briefe.dbf
Neues Feld: EXT
Feld-Typ..: Char
Feld-Länge: 10
Feld-Dez..: 0
::
Stringfeld:
::
::

Funktion jetzt ausführen: [X]

Weitere Information zu VyEdit finden Sie in der zu diesem Modul gehörenden Dokumentation.

Die Dokumentation zu VyPrint ist Teil der Verry Druck-Dokumentation, die Sie als PDF-Datei auf der Verry Download Seite finden.

{o} Navigation in der internen Druckvorschau
Wenn man die interne Druckvorschau Funktion von Verry nutzt, um sich eine Liste am Bildschirm anzeigen zu lassen, kann man mit verschiedenen Tasten in dem Dokument navigieren:
Taste Bedeutung
[Pos1] An den Beginn des Dokuments
[Ende] Zum Ende des Dokuments
[Bild-nach-oben] Eine Seite zurück blättern
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Letzte Änderung: 26. Mai 2001
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